Neue Platten

Kultur | aus FALTER 03/01 vom 17.01.2001

Jazz Courtney Pine: Back in the Day Blue Thumb / Universal Unter den persönlichen Top Ten des britischen Saxophonisten Courtney Pine findet sich "Mercy, Mercy, Mercy" ebenso wie Stücke von Miles Davis, Jimi Hendrix, Bob Marley, Aretha Franklin oder dem Wu Tang Clan. Auch sein jüngstes Album hat Pine in die Tradition schwarzer Musik von den Sechzigerjahren aufwärts gerückt. Alles, was zwischen funkigem Hardbop (Pine nennt u.a. Lee Morgan als Referenz), Soul (Curtis Mayfields "Hardtimes" wird in einer sehr smoothen Version gecovert) und HipHop vorhanden ist, wird herangezogen, wobei das Finish des Klangdesigns (ein paar Flöten dort, eine Bassklarinette hier, ein bisschen Streicher, etwas zappeliges Scratching, eine schlanke Wah-Wah-Gitarre, ein sattes Bläser-Riff et cetera) nie auf das Groove-Fundament verzichten muss. Versierter und cleverer Eklektizismus also, zu dem man sich ziemlich gut wegshaken kann.

Klaus Nüchtern Pop Brave Captain: Go With Yourself (The


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