Hieb, Stich und ein Lieb

Neues Lokal. Wenn ein Architekt gemeinsam mit der Gösser Brauerei ein Bier konzipiert, kommt dabei ein Naschmarkt-Standl raus.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 03/01 vom 17.01.2001

Was und wo genau Hochschwab ist, wusste bis vor ein paar Jahren außer den unmittelbar dort Wohnenden oder Herstammenden kaum wer. Zu Letztgenannten zählt auch Heinz Reitbauer, Säulenheiliger der österreichischen Spitzengastronomie ("Steirereck"), der die Sachlage dann aber grundlegend änderte, indem er in der lichten Höh des Pogusch eine rustikale Dependance seines Vierhaubenelysiums errichtete und den Hochschwab als Destination für Gourmet-Fuzzis damit in den Beliebtheitsskalenbereich von Toskana, Piemont und Friaul hievte.

So weit die Prämisse. Architekt Walter Pabisch sagt von sich, sowohl ein guter alter Freund von Heinz Reitbauer zu sein als auch ein Liebhaber des gepflegten Bieres. Weshalb er eines Tages an den Braumeister der Brauerei Göss in Leoben herantrat, um dort ein eigenes Bier zu erschaffen, das fortan "Landsknecht" heißen sollte. Und parallel dazu erbaute er am Naschmarkt ein Standl, in dem dieses Bier zu deftiger Kost aus der Hochschwab-Region gereicht werden sollte,


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