Tantige Heimarbeit? Nie!

Shop. Es stellt sich vor: "Kunsthandwerk", das bislang "erste österreichische ökonomisch-erfolgsorientierte Projekt zur Förderung kreativer Mütter".

Stadtleben | Wolfgang Paterno | aus FALTER 03/01 vom 17.01.2001

Aller Anfang ist wirklich schwer: Als es daran ging, sich für einen Bodenbelag für das gemeinsame Geschäft zu entscheiden, prallten Weltanschauungen aufeinander. Die sechs Geschäfts-Teilhaberinnen diskutierten lange, wägten ab und warfen ihre Argumente in die Waagschale: Dieser Parkett sei zu dunkel, jener erzeuge Schwindelgefühle und der wiederum mache winters depressiv. "Wir haben uns schlussendlich auf diesen Boden geeinigt", sagt Ursula Horak, 42, die Initiatorin des Projekts "Kunsthandwerk" in der Alserbachstraße. "Schön, nicht wahr?"

Nicht nur das: Das Kunsthandwerk ist schließlich nicht nur ein schnödes Verkaufslokal. Die Erzeugung, Geschäftsführung und der Verkauf der künstlerischen Objekte erfolgt durch insgesamt sechs Frauen, die infolge der Kindererziehung ihre ursprünglichen Berufe aufgegeben haben und sich nun im künstlerischen Bereich versuchen. Ursula Horak, deren Familie das Geschäftslokal am Alsergrund bereits seit 1948 besitzt, steht den Frauen als gelernte


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