Phettbergs Predigtdienst: BSE-Alarm

... wenn der Fuß sagt, ich bin keine Hand ... 1Kor 12, 12-31a (2. Lesung am 3. Sonntag im Jahreskreis / Lesejahr C)

Stadtleben | aus FALTER 03/01 vom 17.01.2001

Wie sind die Nazis eigentlich zur Stadt Braunschweig gestanden? Würste essen nämlich war das Ziel meiner Kindheit. Und die Billigste, und daher Einzige, war damals die Braunschweiger Wurst. Polnische und Krakauer waren unerreichbar, und so siedelte im Hirn ich Braunschweig in Polen an. Erst Reichensperger eröffnete mir am Sonntag, dass Braunschweig niedersächsisch sei. Bis dahin glaubte ich automatisch, ohne es speziell zu denken, Braunschweig ist polnisch. Denn allerorten herrscht Angst vor dem Rind.

Jahrelang aß ich Lieken Sonnenblumenvollkornbrot geschnitten, bis es ausgerottet wurde in Wien. Dann entdeckte ich, dass die Vollkornzwergerl von Anker ähnlich schmecken, dann entdeckte ich von der Delikatessa-Brotfabrik der Billa-Kette ähnlich schmeckendes, aber wesentlich billigeres Sonnenblumenvollkornbrot - nun schändlich, aber redlich umbenannt in "Clever" - und verließ Anker zugunsten Billas. Dann war zu Weihnachten kein Brot im Haus, und am Bahnhof aber hatten sie meine guten


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