Tier der Woche: Angefressen

Peter Iwaniewicz, iwaniewicz@falter.at | Stadtleben | aus FALTER 03/01 vom 17.01.2001

Als Napoleon aus dem Exil zurückkehrte, mutierten die Schlagzeilen der Pariser Presse mit jedem Kilometer seines Näherrückens vom anfänglichen "Tod dem Verräter" sehr rasch zu "Hoch dem Kaiser". Die Ausbreitung des Rinderwahnsinns und die offiziellen Reaktionen Österreichs erinnern seltsam daran. Solange es nur Engländer mit ihrer bekannt garstigen Küche betraf, rief man: hierzulande ausgeschlossen! Dann fanden sich doch auch infizierte französische und deutsche Rinder, und die Sprachregelung hieß nunmehr: bei uns höchst unwahrscheinlich! Seit dem ersten positiven Testergebnis bei einem österreichischen Rind gilt für dieses die Unschuldsvermutung, und man formuliert: mutmaßlich! Die bekannte Fortsetzung der Diktion wäre wohl: Einzelfall - einige schwarze Schafe - duck and cover. Probleme sollten eigentlich immer weit weg sein. Im pazifischen Ozean zum Beispiel. Dort gibt es ein Gruppe von Meeresschnecken, die Seeohren oder auch Abalone genannt werden. Markant sind ihre flachen

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