"Kein Jahr ohne Hilmar-Dolm!"

Best of Kabas. Der Wiener FPÖ-Chef Hilmar Kabas wirft als Spitzenkandidat der Wiener FPÖ das Handtuch. Zum Abschied seine schönsten Dolme aus sechs Jahren.

Politik | aus FALTER 04/01 vom 24.01.2001

Hilmar Kabas provoziert sogar eher unlustige Zeitgenossen zum Zotenreißen. Mit "Der Tag, an dem das Lachen starb" kommentierte die Kärntner Beton-SPÖ den Abgang Kabas' als Spitzenkandidat der Wiener FPÖ. Zum Zerkugeln gab es viel: Die Hump-Dump-Affäre, der "Sicherheits-Check" im Bordell und der Tortentreffer. Oft blieb das Lachen aber im Hals stecken. Etwa als Kabas im Antrittsinterview (Falter 27/98) seine Programmatik beschrieb: "Izzedin soll Deutsch lernen." Ein Jahr später forderte er einen Einwanderungsstopp, "speziell auch für Mohammedaner" (Falter 23/99). Die beiden Interviewer hatten daraufhin Einreiseverbot im FPÖ-Klub. Trotzdem wurde Kabas praktisch permanent porträtiert - in der Rubrik "Dolm der Woche". Weshalb er mittwochs stets den Falter aufschlug: War Kabas nicht Dolm, war es für ihn, so sagte er, "eine verlorene Woche".

Dolm der Woche: Hilmar Kabas Um die Ausländer ist es still geworden in letzter Zeit. Verdächtig still. So still, dass man - zwei Jahre


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