Presseschau

Medien | Eva Weissenberger | aus FALTER 04/01 vom 24.01.2001

Letzte Woche drehte sich das freiheitliche Kandidatenkarussell und der Standard drehte kräftig mit: "FPÖ will Taxi-Orange-Spieler für ihr Team", vermeldete die rosa Zeitung auf Seite eins. Im Blattinneren erfuhr man dann, dass die Wiener FPÖ ausgerechnet Walter, der gerade mit "Tirol, du bist mein Heimatland" die Hitparade stürmt, als Quereinsteiger für die Wiener Gemeinderatswahl "im Auge" habe. Tags darauf ließ der Standard Walter die eigene Meldung dann empört dementieren: "Das ist völlig skurril, daran stimmt nichts." Walter ganz entgeistert über die FPÖ: "Mich haben die nicht gefragt. Ich kenne diese Leute nicht und will das auch nicht." Der Standard zog sich aber charmant aus der Affäre und lieferte dazu gleich ein ganzes "Potpourri telegener Kandidaten" von Edith Klinger über Vera bis zu Tinky Winky von den Teletubbies: "Ist fast blau (lila), hoher Bekanntheitsgrad, spricht vor allem jüngere Wählerschichten an." Aber auch bei diesem Kandidaten könnte es wieder Schwierigkeiten geben, die der Standard unerwähnt ließ: Tinky Winkys Markenzeichen ist eine knallrote Tasche - so wie die von SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer.


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