Die schwarze Hand/Franz Morak Im O-Ton: "Ich glaube nicht, dass ich lüge"

Kultur | aus FALTER 04/01 vom 24.01.2001

"Ich stehe mit dieser F für eine Koalition nicht zur Verfügung" Franz Morak am 3. Februar 1996 im Interview mit der "Kleinen Zeitung" "Man kann nichts dagegen haben, weil die Verhältnisse so sind" Am 28. Jänner 2000 im "Standard" zu einer möglichen Koalition mit der FPÖ "Die Kunst ist Chefsache, weil ich bin der Chef" Im "Treffpunkt Kultur" vom 7. Februar 2000 "Im Grunde ist das ein großer Dschungel, in den ich mich begebe und den ich aufzuarbeiten gedenke" Ebendort "Ich glaube nicht, dass ich lüge" Ebendort in Bezug auf seine seinerzeitige Aussage, für eine Koalition mit der FPÖ nicht zur Verfügung zu stehen "Nichts, aber gar nichts nehme ich zurück, was ich gegen Haider gesagt, und nichts davon, was ich in meinen Liedtexten ausgedrückt habe."

In einem Brief an Heinz Marecek im "profil" 9/00 "Ich möchte durch meine Arbeit dem an sich zwingenden Fremdsein zwischen Kultur und Politik die Schärfe nehmen" Ebendort "Man wird ab nächstem Jahr auf Knopfdruck feststellen können, wie viel Geld noch da ist" Im Gespräch mit Ö1 im Juni 2000 Diese neue Medien sind ein Thema unserer Zeit. Und das, was dort vor fünf Jahren gültig war, ist heute Steinzeit. Das heißt, die Annäherungen der Republik an dieses Thema von vor fünf Jahren sind heute Müll" Ebendort "Ich glaube, dass wir den Paradigmenwechsel der FPÖ sehr unterschätzen. (...) Wir können nicht ewig in Selbstmitleid baden" Im Gespräch mit dem "Falter" 24/00 "Ich habe es nie verstanden, dass irgendein Künstler in völligem Einklang mit seinem Kunststaatssekretär lebt" Ebendort "Sie können sehr wohl schwierigste Kunst verkaufen, wenn Sie sie verkaufen können! Lawrence Weiner reüssiert am Markt! Wenn wir das an den Staat delegieren, ist halt die Beteiligung relativ schütter" Im "Standard"-Interview vom 28. November "Eine Koalition ist keine Liebesbeziehung" Ebendort


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