Der Dandy von der Thaya

Musik. Den Traum vom Popstar hat Günter Mokesch schweren Herzens aufgegeben. Jetzt will er wenigstens das deutschsprachige Liebeslied retten.

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 05/01 vom 31.01.2001

I haß net Müller I haß net Maier Aber wenns wollts, kennts Mokesch zu mir sag'n Das Interview findet in der Wohnung des Künstlers statt und beginnt viel versprechend: Günter Mokesch öffnet eine Flasche Champagner. Anschließend bittet er den Besucher ins Wohnzimmer - nicht ohne vorher höflich darum zu ersuchen, die Schuhe auszuziehen. Das Gespräch hat noch gar nicht begonnen, und schon hat Mokesch sein ganzes Spektrum offenbart: Schampus und Hauspatschen, große Geste mit kleinem Schönheitsfehler.

Vor mehr als 20 Jahren ist der Mokesch Günter aus Hohenau im nördlichen Weinviertel nach Wien gezogen, um hier endlich wahr zu machen, was er sich schon mit 14 fest vorgenommen hatte: Popstar werden. "So weit das hier möglich ist, bin ichs dann ja auch geworden", sagt Mokesch, und die etwas bittere Ironie, die in diesem Satz liegt, ist ihm durchaus bewusst. Wie Falco und Hansi Lang begann auch Mokeschs Karriere als Sänger bei der Rock-Show-Truppe Hallucination Company;


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