In Kürze

Kultur | aus FALTER 05/01 vom 31.01.2001

Kunstpreis für Czech Der Wiener Architekt Hermann Czech, 64, erhält heuer als erster Österreicher den Großen Kunstpreis Berlin. Der mit 30.000 Mark (210.000 Schilling) dotierte Preis wird alljährlich am 18. März in Erinnerung an die März-Revolution von 1848 verliehen. Czech studierte in Wien bei Ernst A. Pischke und war in den Siebzigerjahren Assistent von Hans Hollein und Johannes Spalt. Er ist der stillste unter den Wiener Großmeistern, ein originärer Fortsetzer der Tradition der Wiener Moderne. Das zeigt sich in seinen städtebaulichen Entwürfen ebenso wie in seinen Lokalbauten. Seine Architekturkritiken gehören zum Feinsten, was das Genre in Österreich zu bieten hat (der Sammelband "Zur Abwechslung" erschien bei Löcker). Zu seinen stadtplanerischen Projekten gehören die Bebauung der Donau-City Wien und die Gesamtgestaltung der XIX. Triennale in Mailand; in Wien baute Czech die Rosa-Jochmann-Schule, einen Wohnbau in der Petrusgasse, Um- und Anbauten im Palais Schwarzenberg


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