"Ich ess gern Schnitzerl"/BSE-Vorsorge in Wien: Nur keine Panik

Stadtleben | aus FALTER 05/01 vom 31.01.2001

Statistisch betrachtet gibt es ganze 87 Rinder. Und keine eigene Schlachtung mehr: In Wien hat man nicht die gleichen BSE-Sorgen wie in rinderreichen Bundesländern. Die Stadt hat aufgrund der BSE-Angst allerdings einen genauen Überblick darüber erstellt, was wo an Fleisch gekauft wird. Derzeit sollen bereits 80 Prozent des Fleisches für Seniorenheime, Kindergärten und andere Einrichtungen der Stadt von Biobauern stammen, Tendenz steigend: Der Ankauf des teureren Fleisches ist für Bürgermeister Michael Häupl (SP) angesichts der aktuellen Situation "keine Kostenfrage".

Von 1995 bis 1999 hat die Stadt 31 Millionen Schilling für Kontrollen ausgegeben, derzeit machen die Kontrolleure des Veterinäramts zusätzliche Überstunden. "Wir konzentrieren uns auf Aufklärung und Kontrolle. Es hat keinen Sinn, Panik zu erzeugen", heißt es aus dem Bürgermeister-Büro.

Seit vergangenem Jahr werden auch Proben von Wurstwaren gezogen, die als frei von Rindfleisch deklariert sind - mit teilweise


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