Fopping macht happy

Neues Lokal. Akakiko, die erfolgreiche Sushi-Kette, hat ein trendiges, euroasiatisches Schwesterchen bekommen.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 05/01 vom 31.01.2001

Manche Sachen funktionieren im obersten Stockwerk eines Kaufhauses eben besser und manche schlechter. Schlecht funktioniert hat zum Beispiel eine Lächerlichkeit namens "Jungle City", eine wilde Mischung aus Grottenbahn, Gummibaumplantage und Fastfood, gut funktioniert hat der riesige Sushi-Diskonter Akakiko, nicht zuletzt aufgrund seiner wirklich einmaligen Terrasse.

Also wurde kürzlich wieder umgebaut im obersten Gerngross-Geschoß, und Akakiko nützte den frei werdenden Platz, um erstmals in Wien das neue Schwester-Konzept namens "Matadoo" unterzubringen: Optisch kaum zu unterscheiden - graue Sessel statt roter, Parkett statt Schiffboden, braun-rote Uniformen statt der paramilitärisch grau-schwarzen im Akakiko -, setzt man küchenmäßig aber auf "Asia meets Europe" und suggeriert Qualitätsbewusstsein. Auf kaum aufdringliche Weise wird man großflächig instruiert: "Man gönnt sich ja sonst nichts" oder "Fein essen - besser leben", Wellness schau oba.

Was die ovale Speisekarte zu bieten


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