Traumehe oder Ehetrauma?

Bilanz. Untersuchungsausschüsse für die Opposition, Wolkenkratzer für die City und Deutschkurse für Ausländer: Rot-Schwarz hat in Wien viel weitergebracht. Aber auch einiges versemmelt: Teil II der Bilanz.

Politik | Eva Weissenberger und Nina Weissensteiner | aus FALTER 06/01 vom 07.02.2001

Svi schwingt mit der Hüfte. Martina Ludwig shaked fröhlich. Helmut Zilk und Leopold Gratz klatschen ein bisschen verhaltener, aber immerhin im Takt. Der Sound dazu: Fleetwood Macs "Don't stop thinking about tomorrow."

Die Wiener SPÖ inszenierte letzten Donnerstag einen "Wahlkonvent" im neuen Museumsquartier - eine Show nach amerikanischem Vorbild. Da durfte auch ein aus dem Fernsehen bekannter Moderator nicht fehlen: Alfons Haider, früher Wahlhelfer der Liberalen, gab dann auch die Parole aus, wie sich die SPÖ "tomorrow" denn so vorstellt: "Wien darf nicht anders werden. Wien muss so bleiben, wie es ist."

Aber wie ist Wien? Was hat die Rathauskoalition in den vergangenen viereinhalb Jahren geleistet? Teil zwei des Falter-Wähler-Services.

Wien, wie es stimmt 44,6 - von dieser Zahl träumen SPÖ-Funktionäre derzeit wohl häufiger. Es ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich: Kommt die SPÖ bei der Gemeinderatswahl auf 44,6 Prozent der Stimmen, könnte es sich - unter ganz bestimmten


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