KPÖ: "Freibad und Freifahrt"

Politik | aus FALTER 06/01 vom 07.02.2001

Wenn ich Bürgermeisterin wär", witzelt Waltraud Stiefsohn, die Spitzenkandidatin der KPÖ, am windigen Donaukanal bei der Friedensbrücke, "dann würd der Kurtl den Görg beerben." Der rote Kurtl, Wirt des Cafe Dogma am Alsergrund, bis vor kurzem Galionsfigur der Wiener Donnerstagsdemos und nun KPÖ-Listenzweiter, zieht fröstelnd die Schultern hoch - und schaut verdutzt. "Wofür ist denn der Görg zuständig?", fragt er. Und meint gleich darauf ambitioniert: "Stadtplanung? Na, das wär eh das Richtige, zumindest für den Neunten."

Den Donaukanal haben sich die beiden KPÖ-Kandidaten als Ausgangspunkt für die Grätzeltour ausgesucht. Den will Möchtegern-Planungsstadtrat Kurt Wendt nämlich freibadmäßig umgestalten. Duschen und Toiletten sollen aufgestellt und die Wasserqualität verbessert werden. Für den Falter schmeißen sich Stiefsohn & Wendt kurz in Pose: als Sonnenanbeter auf der Böschung. Die kleine Demonstration der beiden Kommunisten hat einen Schönheitsfehler. Wegen der

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