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Kronen Zeitung. Vergangene Woche musste der Leiter der Forschungsgesellschaft Salzburg Research seinen Sessel räumen. Beobachter des Rauswurfs meinen, weil die "Kronen Zeitung" jahrelang gegen ihn angeschrieben habe.

Medien | Nina Weissensteiner | aus FALTER 06/01 vom 07.02.2001

Die Demontage des wissenschaftlichen Leiters der landeseigenen Forschungsgesellschaft Salzburg Research glich einer Nacht-und-Nebel-Aktion im wahrsten Sinne des Wortes: Vergangenen Mittwoch musste Peter A. Bruck nach einer nächtlichen Aufsichtsratssitzung sein Büro räumen und den Schlüssel abgeben. Am nächsten Morgen war sein Name bereits auf der hauseigenen Homepage gelöscht und sein E-Mail-Account gesperrt. Der Vertrag des wissenschaftlichen Leiters der drittgrößten Forschungsgesellschaft Österreichs, die fünf Jahre nach dem Start mit den Schwerpunkten Informationstechnologie und Multimedia 50 Millionen Schilling jährlich umsetzt und 55 Mitarbeiter beschäftigt, wurde nicht verlängert, weil er "neue Organisationsstrukturen nicht akzeptieren wollte", erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende und ÖVP-Landtagsabgeordnete Bernd Petrisch. Bruck, den man im Dezember zu einem freien Dienstnehmer herunterstufen wollte, sei vor allem gegen eine Aufwertung seiner Abteilungsleiter gewesen.


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