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Medien | aus FALTER 06/01 vom 07.02.2001

Microsoft gegen Software-Lizenzen. Microsoft verstärkt sein Engagement gegen Softwarepiraterie mit den nächsten Versionen von "Office" und "Windows". Diese verwenden künftig eine neue Technologie zur Aktivierung der Programme, die auf Kundenwunsch vollkommen anonym erfolgt und den Namen Produktaktivierung trägt. Softwareprodukte können dann nicht mehr auf beliebig vielen Computern installiert und gestartet werden. Laut einer im Auftrag der BSA durchgeführten Studie der International Planning and Research Corporation (IPR) verursachte Softwarepiraterie im Jahr 1999 weltweit Schäden in Höhe von 191 Milliarden Schilling. In Österreich lag der verursachte Schaden im Jahr 1999 bei über einer Milliarde Schilling.

UMTS floppt in Frankreich. In Frankreich sind nur zwei von vier UMTS-Lizenzen beantragt worden. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist waren nur der Mobilfunkbetreiber SFR und Orange bereit, den von der staatlichen Telekom-Aufsichtsbehörde ART festgesetzten Preis in der Höhe von 4,95 Milliarden Euro für eine Lizenz zu zahlen. Der Start der dritten Handygeneration sollte am 1.1.2002 erfolgen. Jetzt wird verschoben. Ursprünglich hatte die französische Regierung mit Einnahmen in der Höhe von knapp 20 Millionen Euro gerechnet, um die Pensionskassen auffüllen zu können.


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