Kommentar: Ski-Kunst: Schwingen auf weißem Grund

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 06/01 vom 07.02.2001

Tut uns Leid, aber an der alpinen Skiweltmeisterschaft in St. Anton führt derzeit kein Weg vorbei. Die Berichterstattung findet längst nicht mehr bloß auf den Sportseiten statt, auch von politischen Kommentatoren, Wirtschaftsjournalisten und Feuilletonisten ist die Ski-WM als Thema erkannt worden. Die aktuelle Ausgabe des profil etwa widmet dem Ereignis unter vielem anderen eine Glosse von Wolf Haas im Kulturteil.

Der Krimiautor (der sich vom Falter übrigens zu Unrecht schlecht behandelt fühlt) berichtet von einem verstörenden Ereignis, das ihm in der Schlange bei der Billa-Kassa widerfuhr: Auf der Titelseite des Kurier hatte er über einem Foto des verstorbenen Tiroler Malers Max Weiler irrtümlich die Schlagzeile "Der Maier der Natur ist tot" gelesen, obwohl dort tatsächlich "Der Maler der Natur ist tot" stand. Der vermeintliche Tippfehler brachte Haas auf den interessanten Gedanken, die Technik des lauten Hermann M. mit jener des leisen Max W. zu vergleichen: "Auf den Gemälden


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