Sideorders: Die Speisehäuser

Stadtleben | aus FALTER 06/01 vom 07.02.2001

Viele gibt es nicht mehr davon, denn normalerweise sind sie groß inAusdehnung und Portionen, aber klein im Preis, und das geht sich heute mit Miete und übrigen Kosten nicht immer aus. Es finden sich aber beherzte Menschen, die die großen, hellen Speisehäuser nicht sterben lassen wollen und entweder was Neues draus machen (siehe Schöne Perle) oder einfach nur frischen Wind reinbringen (z.B. Steman, Otto-Bauer-Gasse). Einigermaßen klassisch gehts jedenfalls hier noch zu: Göttweiger Stiftskeller, 1., Spiegelg. 9, Tel. 512 78 17, Mo-Fr 8-23, Sa 10-19 Uhr.

Ist kein Keller, sondern ein etwas unüberschaubares Großbeisl mit gestandener Hausmannskost, wie sie zur Zeit vielleicht nicht total en vogue ist, aber auch das geht bald wieder vorbei.

Pürstner, 1., Riemergasse 10, Tel. 512 63 57, tägl. 10-24 Uhr.

Wunderbare Kombination aus klassischer Gasthausküche und niederem Preis. Hohes Nostalgiegefühl, große Portionen.

Zum Reinthaler, 1., Gluckgasse 5, Tel. 512 33 66, Mo-Do 9-23, Fr 9-22 Uhr.

Eines der klassischsten und schönsten noch existierenden Speisehäuser. Im Frühling gibts einen gar nicht so kleinen Schanigarten, und die Baustelle gegenüber wirdauch irgendwann fertig sein.

Hansy, 2., Praterstraße 67, Tel. 214 55 72, tägl. 9-23 Uhr.

Gekacheltes Beisl-Urgestein in der Leopoldstadt, das Essen ist besser, als die Adresse vermuten lassen würde. Wenig bis keine Kompromisse bei der Speisekarte, sehr authentisch.

Wegenstein, 7., Lerchenfelder Str. 73, Tel. 526 78 72, Mo-Fr 8-24 Uhr.

Für ein klassisches Speisehaus zwar ein bisschen zu klein, aber sonst stimmt hier alles. Vor allem die hausgemachten Würste und die Holztäfelung.


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