Essen ohne Augen

Veganismus. Immer mehr Menschen verzichten nicht nur auf Fleisch, sondern auf jegliche tierische Produkte. Kann man in Wien vegan sein und gut leben?

Stadtleben | Nina Horaczek | aus FALTER 06/01 vom 07.02.2001

Für viele sind sie Spinner, die sich selbst krank machen. Befürworter sehen es wiederum als einzigen Weg, Tierleid zu verhindern: Veganismus, die radikale Schwester des Vegetarismus, bei der auf alle tierischen Produkte vom Joghurt bis zu den Lederschuhen verzichtet wird. Während diese Lebensweise in Ländern wieGroßbritannien weit verbreitet ist, sind die Veganer in Wien dünn gesät. In letzter Zeit entscheiden sich aber auch hier immer mehr Leute, auf Tierisches zu verzichten und befinden sich damit in prominenter Gesellschaft: Denn nicht nur Ex-Beatle Paul McCartney meint "Ich esse nichts, was Augen hat", auch Tolstoi, Prince und Sokrates ernähren oder ernährten sich von der Pflanze.

Aber ist es überhaupt möglich, im Herzen des Schnitzellandes vegan zu leben? Ja, sagt Harald Balluch von der Veganen Gesellschaft. "Wenn man ausgewogen isst, gibt es keinerlei gesundheitliche Probleme." Auch die Auswahl sei nicht zu klein: Neben Obst und Gemüse gibt es die besonders eiweißhältigen

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