Bewegen statt Frieren

Sport. Die Skiweltmeisterschaft ist bald vorbei. Zeit, den Fernseher gegen Skischuhe, Kufen oder die Rodel zu tauschen.

Stadtleben | Nina Horaczek | aus FALTER 06/01 vom 07.02.2001

Auch wenn Wien nicht gerade den Ruf einer klassischen Wintersportregion genießt, gibt es keine Wintersportart, die man nicht auch hier ausüben könnte - wenn auch zum Teil nur in gemäßigter Form. Skilaufangebote gibt es in der Stadt gleich zwei: die Dollwiese und die Hohe- Wand-Wiese, wobei Erstere eher für Ungeübte interessant ist, während auf der Hohen Wand auch Skiprofis auf ihre Rechnung kommen. Dank Flutlichtanlage kann hier unter der Woche von 9 bis 21.30 Uhr gewedelt und gecarft werden, am Wochenende bis 22 Uhr. Eisvergnügen mitten in der Stadt bietet der vor kurzem eröffnete Wiener Eistraum am Rathausplatz. Hier können Sportliche auch dann entlanggleiten, wenn es nicht friert. Günstiger als die diversen Kunsteisbahnen sind die Wiener Natureislaufplätze: Hier kann man von neun in der Früh bis zum Einbruch der Dunkelheit seine Runden ziehen, ohne Eintritt bezahlen zu müssen. In der Villa Aurora dürfen die Eisläufer auch noch nachts die Kufen anbehalten und den Blick auf die Lichter der Stadt genießen. Allerdings gehen die Natureislaufplätze erst dann in Betrieb, wenn die Temperatur zumindest zwei Tage und zwei Nächte lang bei minus fünf Grad liegt. Ist die Eisschicht dann dick genug, stören auch Plusgrade nicht. Wer sich zwischendurch von den sportlichen Strapazen erholen will, dem bietet die Wintersportregion Wien eine so große Zahl an Einkehrmöglichkeiten, dass sogar die Kitzbühler vor Neid erblassen.


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