Coaching für Couchpotatoes

Coaching gehört zu den Begriffen, die in den letzten Jahren groß in Mode gekommen sind. Es ist zum viel gebrauchten Schlagwort geworden. Was früher Beratung, Information oder einfach ein Gespräch oder Training war, ist jetzt plötzlich neu verpackt. Nur ein Marketinggag?

Extra | aus FALTER 07/01 vom 14.02.2001

Coach und Coaching sind Begriffe, die keinen Titelschutz haben, weder die Berufsbezeichnung noch das Tätigkeitsfeld", erklärt Kornelia Steinhardt, Assistentin am Wiener Institut für Erziehungswissenschaft und Leiterin des Universitätslehrganges Psychosoziale Supervision und Coaching der Uni Wien. An sich kommt der Coach aus der Sportwelt und bezeichnet einen Trainer. Heute ist er zum Berater von Menschen in allen möglichen Berufssituationen mutiert. "Da Coaching so ein Alles-und- Nichts-Begriff ist, kann man auch alles coachen. Doch die gängige Definition lautet mittlerweile: Coaching ist eine berufsbezogene Beratungsform im Unterschied zur Psychotherapie, die sich mit der Aufarbeitung von psychischen oder persönlichen Problemen beschäftigt."

Die Fragen, die bei Coaching meist im Mittelpunkt stehen: Wie arbeite ich in Strukturen und Hierarchien? Wie löse ich ein Problem in einer Abteilung, die ich leite?

Sowenig wie die Begriffsdefinition ist die Ausbildung zum Coach geregelt. Dennoch


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