Schlau oder Scheiße?

Bilanz. Mist-Nachhilfe für die Eltern, E-Check für die Kids und ein viertes Frauenhaus: Wien hat Rot-Schwarz einiges zu verdanken. Aber nicht nur Gutes. Teil III der Bilanz.

Politik | Eva Weissenberger und Nina Weissensteiner | aus FALTER 07/01 vom 14.02.2001

Wien, wie es pflanzt "In Einrichtungen der Stadt Wien soll vornehmlich auf biologische Nahrungsmittel umgestellt werden", sagt Michael Häupl. Und, fährt der Bürgermeister jovial fort: "Ich möchte von der Verwaltung nicht mehr hören, dass das dann um 15 Prozent teurer wird." Nach Rinderwahn und Schweinepest ein gutes Wahlkampfthema. Diesen Plan hätte Häupl freilich längst umsetzen können. Bereits vor zwei Jahren beschloss der Gemeinderat das "Klimaschutzprogramm": Neben ehrgeizigen Zielen wie der Reduktion der CO2-Emissionen um 26 Prozent bis 2010 (im Vergleich zum dem für dann prognostizierten Wert) verordnete Wien sich damals auch einen Biokost-Anteil von zumindest dreißig Prozent.

Auch andere Vorhaben aus dem Papier von 1999 wurden bisher noch nicht wirklich angegangen: Beim Car-Sharing steht Wien noch immer am Start und bei Bio- und Sonnenenergie ist die Hauptstadt Schlusslicht unter den Bundesländern. Erfolgreicher ist da der "Öko-Businessplan": Siebzig Millionen Schilling


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