"Frau Schmidt ist anrüchig"/Offene Gesellschaft: "Institutionalisierte Heide"

Politik | aus FALTER 08/01 vom 21.02.2001

Ralph Dahrendorf hielt sich auf die feine englische Art zurück. Robert Menasse gab sich jovialer und hatte so die Lacher und den Applaus auf seiner Seite. Ein richtiges Gespräch, wie Heide Schmidt sich das vorstellt, war die Diskussion über die Zukunft der Demokratie am Sonntag in der Nationalbibliothek noch nicht. Aber die Eröffnungsmatinee war ja erst der erste Versuch, eine "neue Form von Öffentlichkeit" zu schaffen.

Die ehemalige LiF-Politikerin und Fernsehmoderatorin präsentierte vergangene Woche ihre Stiftung, das "Institut für eine offene Gesellschaft" (IOGE). Zwei größere Diskussionen will sie heuer noch organisieren: Im Juni steht Europa, im Oktober der soziale Zusammenhalt auf dem Programm. Zum Nachlesen werden sich zwei IOGE-Publikationen mit diesen Themen beschäftigen. Dazwischen wird im kleinen Kreis, im "Salon" mit höchstens 50 Gästen, debattiert.

Um den Eindruck zu vermeiden, sie fahre das LiF mit dem Institut auf einem "Nebengleis" weiter, setzte Schmidt Persönlichkeiten


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