Nüchtern betrachtet: Zillner steht in der Tür, als wär nix

Kultur | aus FALTER 08/01 vom 21.02.2001

Übernachtig und untergärig sitzt man vor dem Bildschirm, hat kaum die Kraft, daran zu denken, dass dieser Tag im Beisein von König Kralicek und Prinz Koberg mit der Aufnahme nahrhafter Speisen und gemütsaufhellender Getränke einem späten Presto entgegencrescendieren könnte, da stehen, so, als wär nix, ein Meter neunzig schiere Gutgelauntheit in der Tür und eröffnen einen dermatologischen Plausch: "Die Wipplingerstraße rein, beim Aibler vorbei", weist mir Christian Zillner den Weg zum Coiffeur mit integriertem Haarpflegeladen, "und dann gleich am Eck." Weil es nämlich so ist, dass man das Schuppenshampoo von Schwarzkopf - "das Anti-Schuppen-Haar-Gel nimmst auch gleich" - nicht einfach im Super- oder Drogeriemarkt, sondern eben nur beim Wipplingerstraßencoiffeur mit integriertem Haarpflegeladen bekommt. Zillner, einst Chef vom Dienst dieser Zeitung und seiner sensiblen Redigierkunst wegen seinerzeit auch "Baggerführer" geheißen, gehört nicht nur zu jenen Menschen, die Schuppen


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