"Libro ist kein Segen"/Residenz & Jung und Jung: Neues und Altbewährtes im Programm

Kultur | aus FALTER 09/01 vom 28.02.2001

Nach dem Rauswurf von Verlagsleiter Jochen Jung bei Residenz standen (und stehen noch) viele Autoren vor der schwierigen Frage, wo ihre Bücher in Zukunft erscheinen sollen: bei Residenz oder beim neu gegründeten Verlag Jung und Jung. Den Königsweg ging Alfred Kolleritsch: Von ihm erscheinen sowohl bei Residenz ("Die Verschwörung der Wörter") als auch bei Jung und Jung ("Die Summe der Tage") Gedichtbände. Im Übrigen wird Kolleritsch in Zukunft hauptsächlich im Grazer Droschl Verlag veröffentlichen, der die Rechte und Bestände bei Residenz aufgekauft hat.

Das erste Programm von Jung und Jung baut weitgehend auf alten Residenz-Kräften auf. Allen voran Walter Pichler, der jetzt eben die Einbände von Jung und Jung gestaltet und von dem zwei Kunstbände ("Haus für die Stäbe"; "Drawings - Sculptures - Architecture") erscheinen. Peter Waterhouse "Prosperos Land") und Gert Jonke ("Insektarium") sind ebenfalls bei Jung geblieben, also zu Jung und Jung gewechselt. Inge Merkel ("Sie kam


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