Sideorders: Super Suppen

Stadtleben | aus FALTER 09/01 vom 28.02.2001

Meine Mistelbacher Urgroßmutter sprach folgende weise Worte: "Wer lang suppt, lebt lang." Solch klare Aussagen konfuzianischer Dimension wollen wir von Ernährungswissenschaftlern hören und nicht ständig was von Beta-Karotin, Antozyanen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Wers mit meiner Urgroßmutter hält, könnte hier sein Leben verlängern: Oh Pot, oh Pot, 9., Währinger Str. 22, Tel. 319 42 59, www.ohpot.at, Mo-Fr 11-24, Sa 12-24 Uhr.

Witziges Lokal, das sich vom unspektakulären Kaffeehaus zummediterran-südamerikanischen Ethno-Beisl gewandelt hat. Geboten werden diverse Eintöpfe aus aller Welt, vor allem aber Süd- und Mittelamerika.

Chang, 4., Waagg. 1, Tel. 961 92 12, Mo-Sa 11.30-15, 17.30-23 Uhr.

Wenngleich die Nudelsuppen des Design-Asiaten anfänglich besser waren, passen sie immer noch und erfreuen sich auch großer Beliebtheit. Apropos lang leben: Die Ramen-Suppe gilt als besonders harmonisch und ausgewogen.

Hietzinger Bräu, 13., Auhofstr. 1, Tel. 877 70 87, www.plachutta.at, tägl. 11.30-15, 18-23.30 Uhr Dass Rindsuppe so wahnsinnig gesund ist, hat auch vor der BSE-Hysterie eigentlich keiner so wirklich behauptet (Gicht!). Die Rindsuppe im Hietzinger Bräu ist jedenfalls eine der besten ihrer Art in Wien.

Do & Co, 1., Stephanspl. 12, Haas-Haus, 7. Stock, Tel. 535 39 69, www.doco.com, Mo-So 12-15, 18-24 Uhr Abgesehen davon, dass viele, die sich hier täglich präsentieren, recht lang recht gut leben, bekommt man beim Dogudan die thailändische Tom-Yam-Gung-Suppe. Dieser scharfen Garnelensuppe sagt man wegen der darin enthaltenen Gewürze wie Galgant, Zitronengras, Ingwer und Koriander magen- und darmkrebshemmende Wirkung nach.


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