Fellner und sein Klon

Seinesgleichen geschieht. Über Österreich und sein Double: Vielleicht sind Formil und der Rest ja nur ein böser Traum!


Armin Thurnher
Vorwort | aus FALTER 10/01 vom 07.03.2001

Dienstag letzter Woche begab sich Merkwürdiges. Ein stadtbekannter Verleger namens Wolfgang Fellner betrat den Amtssitz der Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer, der Parteichefin der FPÖ, um sich dort mit dieser und mit FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler zu besprechen. Genauer gesagt tat dies ein Mann, der Wolfgang Fellner täuschend ähnlich sah, möglicherweise sogar ein Produkt der neuesten Bioingenieurskunst: "Ich weiß nicht, ob ein Klon von mir unterwegs ist, aber in Wien schwirren derzeit Gerüchte der absurdesten Art herum", soll Fellner (oder einer, der ihm ähnlich sah) dazu gesagt haben.

Das Büro der Vizekanzlerin hingegen hielt das wie ein Businessmann gekleidete, stattliche, aber nicht allzu groß gewachsene Fellneroid tatsächlich für Fellner und bestätigte einer fragenden Öffentlichkeit arglos dessen Besuch, während dieser selbst dementierte. Er blieb auch späterhin dabei, nie habe er an dieser Besprechung teilgenommen. Ein Fall für Akte X!

Über das Thema der Besprechung

  847 Wörter       4 Minuten
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