Robbie Good?

Pro & Contra. Gut, böse oder jenseits? Ist Robbie Williams der letzte Entertainer oder einfach das Letzte? Die "Falter"-Redaktion ist sich nicht einig.

Kultur | aus FALTER 10/01 vom 07.03.2001

Pro Wo gibt es heute eigentlich noch eine Show für die ganze Familie? Frank Sinatra ist tot, Peter Alexander in Pension. Madonna? Vielleicht für Marketingstrategen interessant. Eminem? Der mag männliche Tennies aufwühlen und das Feuilleton beschäftigen - mehr nicht. Rundum gut bedient wird man zurzeit nur bei einem: Robbie Williams, 27, ehemaliger Boyband-Kasper, der sich über Drogen-Umwege zum Kasper mit Weltformat emanzipiert hat. Selten hat es jemand wie er und sein Songschreiber Guy Chambers verstanden, so eingängige, knallige und zugleich unpeinliche Rocker und Balladen für alle Lebenslagen zu schreiben. Das ist sozusagen die Pflicht.

Die Kür wird auf der laufenden Tour geboten. Bestes Beispiel ist der Beginn der Show: Eine Lautsprecherstimme verkündet, der Star des Abends werde in fünf Minuten die Bühne betreten. Kurz darauf aber heißt es, er sei gar nicht anwesend. Eine Schrecksekunde fürs Publikum. Doch umgehend die Entwarnung: Natürlich sei er da, werde die Bühne


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