Viel Design, wenig Tee

Neues Lokal. Andrew Demmer hat ein neues Teehaus: größer, schöner und mit mehr Hightech als alle anderen zusammen.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 10/01 vom 07.03.2001

Die Atmosphäre ist entspannt, eine Mischung aus New Yorker Coolness, englischer Wohnlichkeit und fernöstlichem Prunk. Ein bisschen Wien spielt auch mit, eh klar. Zum Beispiel die sorgfältig freigelegte, gemalte Decke des früher hier einmal existierenden "Restaurant zum Goldenen Sieb". Oder wenn der Parkett-Spezialist der Architektin erklärt, dass sich das mit dem Reparieren des hundertjährigen Bodens doch nicht wirklich auszahle und sie doch lieber ein hübsches Deckerl über die schadhafte Stelle legen solle. Gisi Podrecca schien von diesem Vorschlag nicht übermäßig begeistert.

Seitdem das "Principe" sperrte, ist das neue "HighTea" des Tee-Doyens Andrew Demmer das einzige gastronomische Auftreten der Familie Podrecca in Wien, und das dafür umso prachtvoller: Vergisst man den kleinen Ärger, dass man durch die gestylte Türe nicht wirklich gut durchgehen kann, und lässt das weitläufige Teegeschäft auf sich wirken, kommt dann durch den Gang mit den beleuchteten Vitrinen voll


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