Stadtmenschen

Stadtleben | aus FALTER 10/01 vom 07.03.2001

Eine Wand ist nicht einfach eine Wand. Und schon gar nicht zwangsläufig aus Beton oder Ziegel. "Sieht aus wie die Außenseite einer Raumstation", meint Martin Eppensteiner, 26, über die mobile Trennwand, die er gemeinsam mit Natascha Jung, 25, und Philipp Träxler, 25, konstruiert hat. "Barbarella 2001" fällt Letzterem zum Design ein. Anstatt aus herkömmlichen Baustoffen bestehen die acht Elemente (je 1,20 mal 2,78) aus PVC und Luft. Gebaut wurde die pneumatische Konstruktion ursprünglich für ein Institut der TU Wien. Im Sinne der Mobilität ging die Wand mittlerweile auf Wanderschaft und war Blickfang auf Ausstellungen und Partys. Aktuelle Zwischenstation: das "Möbel" in der Burggasse. Wozu man eine Wand mieten sollte? Als "Luftburg für Intellektuelle", meint Träxler grinsend, "oder auch als mobile Absperrung für Nichtraucherdemos". Infos unter http://geocities.com/pneuzone T. P.


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