Wien: worum es geht

Seinesgleichen geschieht. Über die Wiener Wahlen, Teil 1: Worüber in Wien abgestimmt wird und worüber nicht.

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 11/01 vom 14.03.2001

Endlich Wahlkampf in Wien. Man merkt es daran, dass Jörg Haider auf Plakaten auftaucht. Auf denen sieht er aus wie Helene Partik-Pable. Zumindest steht "Jörg Haider" neben deren Porträt. "Ich glaube, dass das eine positive Wahlhilfe vom Doktorhaider ist." Hilmar Kabas strahlt in die Kamera. Er ist wieder da. War nie weg. Na also. Der Wahlkampf kommt tatsächlich in die heiße Phase.

Sagt man. In dieser Phase möchte ich keinen Kuchen backen müssen, der bliebe erbarmungslos sitzen. Von Hitze keine Spur, nicht einmal ausreichend heiße Luft ist vorhanden. Es soll ja Wahlen geben, bei denen es politisch um etwas geht. Worum geht es diesmal bei den Wiener Wahlen? Oder besser, weil das immer leichter zu beantworten ist, worum geht es nicht? Ganz sicher geht es nicht um eine Bewertung der bisherigen Arbeit der Stadtregierung, obwohl ÖVP-Chef Bernhard Görg tatsächlich mit dem Slogan wirbt, es müsse sich manches ändern, damit alles so bleiben kann, wie es ist.

Bedauerlich ist das für die


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