Ganz viel zivil

Grossdemo. Der Stephansplatz als Wahlkampf-Schauplatz: Am 16. März demonstrieren die Demokratische Offensive & Co. gegen Rassismus. 25.000 Demonstranten werden erwartet.

Politik | aus FALTER 11/01 vom 14.03.2001

Die SPÖ wird es nicht schaffen.ÖVP und Grüne schon gar nicht. Auch nicht die FPÖ, selbst wenn man das riesige Polizeiaufgebot mit einrechnet, das bei blauen Parteiveranstaltungen in der Regel aufmarschiert. "Die größte Veranstaltung im Wahlkampf", sagt Robert Misik von der Demokratischen Offensive, "wird von zivilgesellschaftlichen Gruppen auf die Beine gestellt." Die mit Abstand größte. 10.000 Besucher wären eine Enttäuschung, 25.000 ein Erfolg. Ort der Zusammenkunft: der Wiener Stephansplatz, wo in den Monaten der Wende "Gut" und "Böse" aufeinander geprallt waren. Am Freitag vor der Nationalratswahl 1999 hatte der damalige FPÖ-Chef Hilmar Kabas seine Parolen gegen die Überfremdung über den Platz geschrien; die "Zivilgesellschaft" konterte ein paar Wochen später mit einer Großdemonstration.

Am 16. März rufen die Demokratische Offensive, der Republikanische Klub, SOS Mitmensch, die Wiener Wahlpartie und zahlreiche andere Initiativen nun wieder zu einer Demo für "ein Wien


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