Hier kommt die Maus

Jubiläum. Jeder kennt das mechanische Klappern, wenn sie die Augen aufschlägt, jeder hat bei ihr gelernt, wie die Dinge des Alltags entstehen, jeder hat pünktlich vor dem Fernseher auf sie und ihren blauen Freund gewartet. Die "Sendung mit der Maus" hat eine ganze Generation geprägt. Jetzt feiert die orange Maus ihren dreißigsten Geburtstag.

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 11/01 vom 14.03.2001

Eigentlich ist es ein sehr simples Konzept: Man nehme die damals noch am meisten vernachlässigte Zielgruppe, suche sich eine passende Sendezeit und produziere etwas, das denen dann auch halbwegs gefällt. "Die Sendung mit der Maus", die anfangs noch "Lach- und Sachgeschichten" hieß und später ihren Namen änderte, weil ohnehin jeder nur "Die Sendung mit der Maus" sagte,zählt zu den Pionieren ihres Genres: "Als wir 1971 anfingen" erzählt dieMaus-Redakteurin Heike Sistig, "war Fernsehen für Kinder unter sechs Jahren noch verboten." Konkurrenz gab es damals so gut wie keine. Einfach haben es sich die Maus-Gestalter mit ihren jungen Zusehern aber trotzdem nicht gemacht. Hochwertiger Journalismus unterbrochen von kurzen Zeichentrickfilmen und den Maus-Spots ist das Konzept einer Sendung, die bis heute Heranwachsende rund um die ganze Welt prägt. Nicht nur in so ziemlich allen Ländern Europas kennen die Kinder die orange Maus und ihre Freunde, auch nach Neuseeland, Australien, Argentinien,


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