Neue Platten

Kultur | aus FALTER 11/01 vom 14.03.2001

Pop Saul Williams: Amethyst Rock Star American/Sony Mit dem kommerziellen Erfolg des Genres schienen wirklich individuelle Ansätze im US-HipHop der letzten Jahre immer seltener zu werden. Saul Williams - eigentlich ein Poet, der aber auch am Mikrofon ganz vorzüglich mit Worten umgehen kann - hält dieser Tendenz mit seinem apokalyptischen Debütalbum ein ebenso sperriges wie eindrucksvolles Manifest entgegen: Unter Rick Rubins produktionstechnischer Ägide und unterstützt von Größen wie DJ Krust oder Chad Smith (Red Hot Chilli Peppers) hetzt Williams aufgeregt, wortgewaltig und prägnant durch elf Tracks, deren atemberaubend hybridisiertes musikalisches Fundament sich aus dem weiten Fundus dekonstruierter Rockmusik ebenso speist wie aus komplexen Jungle-Rhythmen. Ein düsteres Meisterwerk.

Gerhard Stöger Daft Punk: Discovery Virgin Wer ein Debütalbum wie "Homework" auf seinen Schultern trägt, kann mit dem Nachfolger fast nur verlieren. Daft Punk haben


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