Phettbergs Predigtdienst: Lassen und nicht lassen lassen

... da brannte der Dornbusch und verbrannte doch nicht ... Ex 3,1-8a.10.13-15 (1. Lesung am 3. Fastensonntag eines Lesejahres C)

Stadtleben | aus FALTER 11/01 vom 14.03.2001

In meinem Leben gibt es einen bemerkenswerten Mechanismus: Immer wenn ich in eine dieser fürchterlichen Depressionen stürze, fresse ich mörder viel, und kurze Zeit später ist der Abfluss verstopft. Das wäre noch nicht das Bemerkenswerte, aber die Wende tritt ein, wenn ich die Kraft entwickle, die Verstopfung zu beheben. Denn All Iwant, der Nickname, schrieb mir, "warum bloß geht es den Elenden so elend, reicht es nicht, dass sie so elend sind?" Ich kann mich aber nicht meinem Elend ergeben. Mit dem Abfluss fängt es an, wo hört es auf? Zu Tode erschöpft, heißt es von Jesus, kam er auf dem Kalvarienberg, der Hinrichtungsstätte, an. Kein Wunder, gegeiselt, den schweren Balken am Rücken, es geht bergauf, die Nacht vielleicht wenig geschlafen. Aber da begann dann erst die Hinrichtung, sollten wir nicht meinen, dass die Römer ihre Delinquenten fit und in klimatisierten Limousinen zur Kreuzigung bringen hätten müssen, damit sie gut erholt wären für das Erleiden. Denn sind sie


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