Die zweite Schöpfung

Gentechnik. Die Väter des ersten Klonschafs erzählen von dessen schwieriger Zeugung - und denken über das biotechnische Zeitalter nach.

Extra | Birgit Dalheimer | aus FALTER 12/01 vom 21.03.2001

The Second Creation. Der englische Titel des Buches bringt es auf den Punkt. Mit der Geburt des Klonschafs "Dolly" im Jahr 1997 war etwas gelungen, das allen bisherigen biologischen Lehrmeinungen zuwiderlief - nämlich die genetische Kopie eines erwachsenen Säugetiers. Diese "zweite Schöpfung" habe das Zeitalter der biologischen Kontrolle eingeläutet, meinen nun die Väter von "Dolly", Ian Wilmut und Keith Campbell: Das gentechnisch Machbare werde künftig nur mehr durch die Gesetze der Physik, der Logik und das moralische Empfinden der Gesellschaft begrenzt.

Bevor sie zu solchen weit reichenden Schlussfolgerungen kommen, berichten die beiden Forscher, unterstützt vom Wissenschaftsjournalisten Colin Tudge, wie sie sich gefunden und ihre Ideen weiterentwickelt haben, ehe sie auf verschlungenen Wegen schließlich zu "Dolly" gelangten. Zugleich erzählen sie ein Stück Wissenschaftsgeschichte, beginnend mit den frühen Tagen der Embryologie im 19. Jahrhundert, und verpacken darin alles,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige