Gesichtskunde: Nasolabiale Falten

Extra | aus FALTER 12/01 vom 21.03.2001

Das Ohr ist, auf die Gesichtslandschaft bezogen, ein Küstenstrich, gegen den ein wildes Meer von Haaren anbrandet." Der Wissenschaftspublizist Daniel McNeill beherrscht die anglo-amerikanische Kunst der unterhaltsamen Darstellung komplexer und scheinbar trockener Zusammenhänge aus dem Effeff. In seinem neuen Buch beschäftigt er sich mit der "wichtigsten und geheimnisvollsten Oberfläche, mit der wir konfrontiert werden können": dem menschlichen Gesicht. "Es ist das Zentrum unseres Körpers. Mit ihm essen, trinken, atmen und sprechen wir, vier der klassischen fünf Sinne sind hier untergebracht."

"Das Gesicht. Eine Kulturgeschichte" befasst sich mit Anatomie, Singularität, Ausdruck und Schönheit unseres Antlitzes und allem, was dazugehört: von den Haaren bis zur Schauspielerei, von der Geschichte der Kosmetik bis zum Doppelgänger, vom Kuss bis zur Verbrecheridentifizierung. Obwohl dieses Kompendium keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse präsentiert, hat es als Zusammenschau von


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