"Unsere Madame Curie"

Physik. Dem Leben und Werk der aus Österreich gebürtigen Physikerin Lise Meitner und Albert Einsteins Formel E=mc2 sind zwei neue Biografien gewidmet. Doch zeigen beide Bücher, wie spannend scheinbar trockene Wissenschaft sein kann.

Extra | Wolfgang L.Reiter | aus FALTER 12/01 vom 21.03.2001

Das vergangene "kurze Jahrhundert" (Eric Hobsbawm) ist durch nichts mehr gekennzeichnet als durch den atemberaubenden Aufstieg der Naturwissenschaften. Egal, ob das nun die Entdeckung und theoretische Deutung der Kernspaltung (und die Bombe) war, die Entwicklung des Transistors (bis hin zum programmierbaren Computer) oder die Entdeckung der DNA durch James Watson und Francis Crick (und die Gentechnik) - wissenschaftliche Erkenntnisse und ihre Anwendungen prägten den Weltlauf des 20. Jahrhunderts und bestimmen am Beginn des 21. mehr denn je unser tägliches Leben.

Die Schicksale gerade der hervorragendsten Wissenschaftler des vergangenen Jahrhunderts waren dabei oft eng mit dramatischen politischen Ereignissen verknüpft - so auch die Lebenswege und die wissenschaftlichen Leistungen von Lise Meitner und Albert Einstein, die als Juden Nazideutschland verlassen mussten. Diesen beiden Ikonen der Physik sind zwei neue, aus dem Englischen übersetzte Bücher gewidmet: Ruth Lewin Simes Biografie


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige