Über den Dächern von London

Krimi. In ihrem jüngsten Roman "Heuschrecken" führt Barbara Vine eine Anzahl jugendlicher Protagonisten in luftige Höhen.

Extra | Alexandra Millner | aus FALTER 12/01 vom 21.03.2001

Seit 1997 darf sie sich Baroness Rendell of Babergh nennen und im House of Lords "die Politik der Regierung unterstützen". Ruth Rendell, die seit ihrem Debüt im Jahre 1964 mit dem ersten der berühmten Inspektor-Wexford-Krimis ("Alles Liebe vom Tod", dt. 1979) über fünfzig (!) erfolgreiche Romane verfasst hat, nimmt ihr politisches Amt ernst. Engagiert gegen Gewalt in der Familie und Analphabetentum, für Schriftsteller und die Aidsbekämpfung, liebt sie die freundliche Atmosphäre im "feinsten Club Londons" und ist vom parlamentarischen Verfahren fasziniert.

Im Rahmen von "Literatur im März" wird Rendell unter ihrem Pseudonym Barbara Vine auftreten, das sie sich 1986 zugelegt hatte. Zwar war sie damals durch die erfolgreiche Fernsehverfilmung der Wexford-Krimis schlagartig als Ruth Rendell berühmt geworden, aber ihr neuer Thriller "Die im Dunkeln sieht man doch" wollte so gar nicht in das Schema eines klassischen Kriminalromans passen. Seither steht das Markenzeichen Barbara Vine


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