Das Rad neu erfinden?

Kommentar. Beispiel USA: Was kann man von ihnen lernen? Einige Gedanken zur Universitätsreform.

Vorwort | Ruth Wodak | aus FALTER 12/01 vom 21.03.2001

In letzter Zeit überlegen viele, warum es den österreichischen Universitäten nicht gut geht. Schuld seien die Pragmatisierung, die mangelnde Mobilität, die fehlende Evaluation usw. Oft wird das "amerikanische Modell" zitiert. Wie schaut nun dieses amerikanische Modell tatsächlich aus? Was kann man von ihm lernen? Ich versuche im Folgenden einige Aspekte zu benennen, die ich bei meinen Forschungsaufenthalten und bei drei Gastprofessuren in den USA kennen gelernt habe. Dabei darf man sich natürlich nicht an den amerikanischen Eliteuniversitäten (wie Harvard, Stanford usw.) orientieren, sondern eben an vergleichbaren staatlichen Universitäten wie etwa Minnesota oder Ann Arbor, Michigan, die ich beide gut kenne (an der ersten habe ich drei Monate unterrichtet, an die zweite bekam ich einen Ruf).

Die Unterschiede zwischen den amerikanischen und österreichischen Systemen liegen sowohl in der Struktur wie auch in der Organisation und in den Curricula: In den USA unterscheidet man zwischen

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