www.wienerwahlkrampf.at

Internet. Zuerst hatten sich die Wiener Parteien mit ihren Wahlkampfplänen im Internet gebrüstet. Eine Woche vor dem Urnengang steht nun fest: Die Bilanz des "ersten Internet-Wahlkampfs der Geschichte" ist eher ernüchternd.

Medien | Klaus Stimeder | aus FALTER 12/01 vom 21.03.2001

Helene Partik-Pable: Alkohol: Auch ich bin täglich blau!" - "Michael Häupl: Ich bin supercool und Mörder modern." Keine Angst. Was sich anhört wie etwas zu grob geratene Werbeslogans eines wild gewordenen PR-Beraters, ist nur zur fraktionsinternen Aufheiterung gedacht. Schließlich gilt gerade in der hektischen Wahlkampfzeit: Auch Spaß muss sein. Anders als mit dem Rückgriff auf das Herbert-Prikopa-Credo lässt es sich wohl nicht erklären, dass die ÖVP Wien die Plakate der politischen Gegnerschaft in die digitale Mangel nahm und in analoger, sprich gedruckter Form an die Bürokästen der hausinternen Internetredaktion in der Falkestraße im ersten Bezirk pinnte. Das Tagwerk der Online-Spezialisten der Kanzlerpartei erschöpft sich aber nicht nur in der Verunglimpfung der Sprüche der politischen Gegner. Die konservativen Wahlkämpfer verfolgen ehrgeizige Ziele. Bis hinunter zum letzten Bezirksrat soll der bürgerliche Parteiapparat vernetzt werden, die Mitglieder sollen per WAP


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