In Kürze

Kultur | aus FALTER 12/01 vom 21.03.2001

Konzerthaus nicht ganz dicht Die Scheinwerfer sind zu laut, die Bestuhlung knarzt und quietscht so penetrant wie keine andere in Wien - doch das sind nicht die größten Probleme, die das Konzerthaus mit seinem erst im November eingeweihten Neuen Saal hat. Letzte Woche musste ein Hörgänge-Konzert in dem eigentlich schallisoliert gebauten Raum abgebrochen werden, weil der sich wider Erwarten als undicht erwiesen hatte: Von einer Tanzveranstaltung im zwei Stockwerke darüber liegenden Großen Saal drang massiv Drum- und Bass-Gewummer durch und zerstörte die filigrane Performance der Flötistin Gisela Beer-Mashayekhi. "Prinzipiell haben wir das Problem, dass das Konzerthaus sehr dünn gebaut ist", erklärt Heinz Repper, der technische Direktor des Hauses. Sollte der Schall durch den Baukörper dringen, wären erneut umfangreiche Bauarbeiten notwendig. Derzeit glaubt Repper aber, dass der Lärm nur durch einen nicht ausreichend isolierten Kabelkanal weitergeleitet wurde, was leicht


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