Sideorders: Beste Japaner

Stadtleben | aus FALTER 12/01 vom 21.03.2001

Die japanische Küche boomt, und das ist kein Wunder: Sie legt größten Wert auf Frische, ist vergleichsweise sparsam beim Fett, bedient sich mehr des Fisches denn des Fleisches, sieht hübsch aus. Komisch nur, dass von der Vielzahl der wunderbaren Rezepturen Nippons hierzulande fast nur die Washoku-Küche bekannt ist. Und gerade die - größtenteils auf zappelfrischem Fisch beruhend - ist im Binnenland freilich ein bisschen schwer zu verwirklichen, aber bitte. Hervorragend japanisch essen lässt sich hier: Daihachi, 1., Hessg. 7, Tel. 317 99 81, Mo-Sa 12-14.30, 18-24 Uhr.

Zwar winzig klein, aber dennoch die wahrscheinlich beste Sushi-Bar der Stadt. Enorm hohe Handwerkskunst, essbare Dekoration, auch edle und rare Fische, nicht immer nur Lachs und Thunfisch.

Unkai, 1., Kärntner Ring 9, ANA Grandhotel, Tel. 515 80-9110, www.anagrand.com, E-Mail: unkai@anagrand.com, tägl. 12.30-14.30, 18-22.45 Uhr.

Kompromisslos japanisches Design, ausschließlich japanischer Service (ANA ist ein japanischer Konzern), mitunter grandiose japanische Festküche mit allen Schikanen. Allerdings um sehr viel österreichisches Geld.

Yohm, 1., Peterspl. 3, Tel. 533 29 00, tägl. 11-14.30, 18-24 Uhr.

Designer-Asiate, trotz Jugend schon mehrmals renoviert und umgebaut. Erfreut sich nicht zuletzt wegen 1a-Lage größter Beliebtheit, worunter die Infrastruktur (Klos, Mobiliar) schon ein bisschen leidet. Spannende neuasiatische Küche.

EN, 1., Werdertorg. 8, Tel. 532 44 90, Mo-Sa 11.30-14.30, 18-24 Uhr.

Klassisch gestaltete Sushi-Bar, deren Angebot aber noch weit über die hier wirklich hervorragenden Reisriegel hinausgeht. Tolle Gyozas, Suppen, Salate, Fisch.


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