Phettbergs Predigtdienst: Zebra im Febra mägra

.. nachdem sie von den Erträgen des Landes gegessen hatten, blieb dasManna aus ... Jes 5,9a.10-12 (1. Lesung am 4. Fastensonntag eines Lesejahres C)

Stadtleben | aus FALTER 12/01 vom 21.03.2001

Ein lustiges Zebra ist mir zu zeichnen gelungen, ich merkte aber erst später, wie ernst es ist. Denn "Zebra", die Grazer Integrations- und Flüchtlingshilfe, wollte gezeichnete Zebras, um sie zu versteigern. (Siehe dazu www.zebra .or.at, Katalog-Nummer 23.) Zebera, Febera, mägerer, begann ein Singsang. Es war also, klar, ein hageres Tier, hohe Beine hatte es, und ich bin so erföllt, es immerwährend anzuschauen. Es ist nur eine Kopie, denn das Original schickte ich mit der Post nach Graz, aber es hört nicht auf, in meinem Kopf mich zu erfreuen.

Ich sehe es stundenlang an, tagträumend, wie es ein Schlagbaum ist, der alle unten durchlässt, eine weit offene Pforte, gleichzeitig aber nicht bombastisch. Mein Zebra, das globale Zeichen Pi. Und wie es mager ist das Tier. Immer wieder hören wir, wie, nachdem alles zerstört war nach dem Krieg, wie da gehungert wurde, mager gewesen sein wurde und so viel möglich war an Hilfe und Spontanität, was jetzt, wo wir phett sind, unmanövrierbar,


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