Vor 20 Jahren im Falter

... druckten wir einen Bericht vom 1. österreichischen Schriftstellerkongress (6.-8.3. in Wien).

Vorwort | aus FALTER 13/01 vom 28.03.2001

1. Die Eröffnung als gesellschaftliches Ereignis und rituelle Ermutigung Über 500 Autoren waren gekommen; wie vor den späten Sechzigerjahren war schon die Kleidung der Anwesenden nahezu ein Ausweis für ihre literaturpolitische Position (ich habs nicht für möglich gehalten). Gratz warnte vor dem Kulturstress; Zilk betonte ausführlich, dass er die Wahrheit spreche. Sinowatz forderte (in einem bleibenden Klima der Liberalität) grundlegende gesellschaftliche Veränderungen sowie das Miteinbeziehen der politischen, gesellschaftlichen, ökonomischen Hintergründe. Das kann er haben.

Kreisky kündigte an: "Organisieren Sie sich, dann werden Sie vieles von dem erreichen, was Sie sich vorstellen." In einem viel belachten Beitrag stellte Bacher freudomarxistische Zusammenhänge zwischen dem "Lustprinzip des Schreibens" und dem "Realitätsprinzip des Verkaufens" her, wie er auch sein bisher immer gutes Gewissen und das uneingeschränkte Offenstehen "unseres Hauses" für Autoren betonte.

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