Kommentar: Im Labyrinth der Albrechtina


Matthias Dusini
Kultur | aus FALTER 13/01 vom 28.03.2001

Erst kam die Zusage, dann die Absage. Dann hieß es, er würde doch kommen; dann, kurz vor Veranstaltungsbeginn, verlautete, er würde definitiv nicht kommen. Wer? Erwartete man Stararchitekten Rem Koolhaas, um dessen Erscheinen Veranstalter in aller Welt bis zur letzten Sekunde bangen? Nein, es war Koolhaas' nicht ganz so berühmter Kollege Erich Steinmayr, den das Architektur Zentrum Wien (AZW) zu einer Präsentation des von ihm und seinem Partner Friedrich Mascher geplanten Umbaus der Albertina eingeladen hatte.

Dass Steinmayr der Diskussion schließlich doch fernblieb, hat mit dem Bauherrn, Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder, zu tun. Schröder hatte sein Kommen zugesagt - allerdings unter der Bedingung, dass alle Podiumsteilnehmer außer den Architekten und ihm selbst ausgeladen würden. Darüber hinaus verbat er sich jegliche Fragen aus dem Publikum. AZW-Chef Dietmar Steiner lehnte ab, und so richteten die verbliebenen Diskutanten ihre Fragen an abwesende Adressaten.

Wird Schröder,

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