Neue Platten

Kultur | aus FALTER 13/01 vom 28.03.2001

Pop Jan Jelinek: Loop-Finding-Jazz-Records scape/Ixthuluh Zu einer ähnlichen Figur wie der stilsicher an den Rändern der House-Musik herumdokternde Engländer Matthew Herbert (er war neulich in Wien zu Gast) könnte sich der noch relativ unbekannte deutsche Produzent Jan Jelinek mausern. Nach einer Reihe von grandiosen Maxis unter dem Pseudonym Farben veröffentlicht er nun erstmals unter eigenem Namen. Das Rezept bleibt auf "Loop-Finding-Jazz-Records" das gleiche: Jelinek speckt gängige House-Muster bis auf die Bass-Drum und einige Klicks ab, um nach einer Eingroove-Minute gar freundliche, tatsächlich leicht jazzige Akkorde erklingen zu lassen. Er kleistert die Stücke damit aber glücklicherweise nicht zu, sondern belässt ihnen ihr reduziertes, luftiges Flair, das einem so manchen Tag retten kann.

Sebastian Fasthuber Diverse: Studio One Rockers Soul Jazz / Hoanzl Mit ihren vier "Dynamite"-Kompilationen machten sich die Londoner Reissue-Spezialisten von

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