My Star Is Born

Diagonale. Die Leistungsschau des österreichischen Films brachte einige gelungene Beispiele politischen Kinos und ein herausragendes Spielfilmdebüt: Valeska Grisebachs "Mein Stern".

Kultur | Christian Cargnelli | aus FALTER 13/01 vom 28.03.2001

Das Kino, wenn wir es ernst nehmen wollen, kann ein Ort der politischen Auseinandersetzung sein. Ein Ort, an dem Ideologien sich nicht nur festigen, sondern auch aufgebrochen werden können. (...) Dies wäre das Gegenteil jener zwanghaften Phantasmen, Ressentiments und gedankenlosen Reflexe, die derzeit das gesellschaftspolitische Klima in Österreich kennzeichnen."

Schon die Eröffnungsworte der Diagonale 2001, vorgetragen vom IntendantInnen-Duo Christine Dollhofer und Constantin Wulff, machten klar, worauf das Festival heuer verstärkt sein Augenmerk legen wollte. Zahlreiche Diskussionen und historische Programme kreisten immer wieder um diese Fragen: Wie verhält sich der filmische Diskurs zum politischen? Wie haben sich die Formen und Inhalte des medialen Widerstands im Lauf des letzten Jahrs verändert?

Am Beispiel der neuen Rolle des bei der Diagonale 2000 erstmals vorgestellten Kompilationsprogramms "Die Kunst der Stunde ist Widerstand" wurde klar, dass sich mit den veränderten Formen


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