Der Mann von coupland.com

Literatur. In seinem jüngsten Roman schickt Douglas Coupland zwei Medienstars auf Sinnsuche, im "Falter"-Gespräch erklärt er, warum er kein Schriftsteller sein mag.

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 13/01 vom 28.03.2001

Wenn du heute aufwächst, sagt man dir, dass du in deinem Leben vier oder fünf Karrieren haben wirst. Was sie dir nicht erzählen: Du wirst auch noch vier oder fünf verschiedene Personen sein. In fünf Jahren wird es mich nicht mehr geben." Diese Worte, die der kanadische Kultautor Douglas Coupland einer Figur seines jüngsten Romans "Miss Wyoming" in den Mund legt, könnten ebensogut von ihm selbst stammen. Denn mit seinen bislang fünf Romanen hat Coupland, der sich in der gegenwärtigen Arbeitswelt bestens auszukennen scheint, so etwas wie eine kleine Geschichte des modernen Lebens geschrieben. Und ist damit vor allem bei einer jungen globalen Leserschaft immens erfolgreich.

"Heute ist ohne Zweifel die beste Zeit, um zu leben", meint Coupland im Falter-Interview. "Und mir ist es einfach wichtiger, im Jahr 2001 einen Sinn zu entdecken, als danach im Jahr 1895 oder 1763 zu suchen. Nur weil ich heute für die beste Zeit halte, schließt das aber kritisches Nachdenken nicht aus." Und so


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