Vor 20 Jahren im Falter

... stellte Rabbi Herschkowitz unter dem Titel "Holzhammer und Psychoterror" die neue Platte von Drahdiwaberl vor: "Psychoterror", inzwischen auch schon legendär.

Vorwort | aus FALTER 14/01 vom 04.04.2001

Drahdiwaberl sind laut, geschmacklos, ordinär, ideenreich, Publikumslieblinge, hervorragende Musiker, ungemein sympathisch und oft unsympathisch gemein. Ein harmloses Spielzeug sind sie nicht. Da läuft es nun, das Plattendebüt von Wiens dienstältester Rockrevue ... Ereignis oder doch nur neues Vinyl auf dem Markt?! Viele Köche verderben den Brei, heißt es. In diesem Falle brauen sie ein recht wohlschmeckendes Süppchen, das allerdings nur bei richtiger Grundeinstellung keinen Brechreiz hervorruft.

Den Nörglern, von wegen altmodisch und so, wird gleich mit der ersten Nummer der Nipf genommen. "Boring old Fart" donnert ganz schön dahin, und man kann förmlich sehen, wie Titelheld Prof. Weber seine Schaumgummigitarre zur Polsterfüllung verarbeitet ... schon bei einem Drahdiwaberlkonzert gewesen?! Na eben! Nun, und dann kommt auch gleich das für mich beste Stück der Platte - "Großstadtdschungel" - gibt die Paranoia des Wiener Durchschnittsmutterls recht treffend wieder. "(...) hinter


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